Konfliktprävention in Digitalisierungs-Prozessen

Die digitale Transformation ist das Thema, das die Wirtschaft seit Jahren bewegt. Der deutschen Wirtschaft, und insbesondere mittelständischen Unternehmen, wird in regelmäßigen Abständen zugeschrieben, dass sie die Digitalisierung zu langsam, zu zögerlich, zu skeptisch und nicht umfassend genug angehen. Diese Stimmen gehen evtl. davon aus, dass die Digitalisierung von Unternehmensprozessen ausschließlich eine technische Frage ist. Die Aufgabe, die sich Unternehmen stellt, ist jedoch umfassender. 

Sie stehen vor der Frage, welche Prozesse in welchem Unternehmensbereich mit welcher Technik verändert werden sollen.  Jedes Unternehmen kann und muss genau abwägen, welche Prozesse es wie digital transformiert.  

Die unternehmerische Entscheidung für die Digitalisierung bestimmter Geschäftsprozesse wird unternehmensintern unweigerlich von vielen Vorstellungen begleitet. Hoffnung auf die Erleichterung der Arbeit und auf Verbesserung der Prozesse, mehr Effizienz und bessere Geschäfte, aber auch Skepsis bis hin zu Furcht vor der Veränderung von Berufen, dem Wegfall von Tätigkeiten oder dem Verlust des Arbeitsplatzes. 

Unternehmensleitungen werden dabei mit einer Vielzahl von individuellen und kollektiven Interessen von Mitarbeitern und von Teams bzw. Bereichen konfrontiert. Diese Interessen sind sehr vielfältig und lassen sich nicht durch ein simples ‚dafür‘ oder ‚dagegen‘ charakterisieren. Ob und in welcher Weise es gelingt, wirtschaftlich eine solide Entscheidung zu treffen, technisch die beste Lösung zu finden und diese mit allen Beteiligten im Unternehmen unter Berücksichtigung der vielfältigen Interessenlagen umzusetzen, entscheidet über den Erfolg der digitalen Transformation. Dabei sind insbesondere die Führungsebenen vor große Herausforderungen gestellt und Konflikte sind an der Tagesordnung. Es gibt nicht wenige Beispiele von Unternehmen, in denen Digitalisierungsprozesse sich schwierig gestalten.

Unternehmensleitung können sich dafür entscheiden, durch frühzeitige Kommunikation über die Interessenlagen (einschließlich ihrer eigenen), regelmäßige Bearbeitung potentieller Konfliktherde und zeitnahe Bearbeitung entstehender Konflikte, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen erfolgreich zu gestalten.

impu.l.s bietet Ihnen dazu mediative Unterstützung an in der Aushandlung von Interessenlagen und in der Bearbeitung von Konflikten, die im Zuge der Digitalisierung entstehen. Hier finden Sie ein Beratungspaket, das speziell für Unternehmen in der Digitalisierung konzipiert worden ist und das in enger Zusammenarbeit mit Fachkollegen aus dem Bundesverband Mediation entstanden ist.

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